Geschichte

Gegründet wurde der Kindergarten 1983 von Eltern, die sich für ihre Kinder und auch für Kinder mit besonderem Förderbedarf eine anthroposophische Einrichtung wünschten, da es zu dieser Zeit im Raum Düsseldorf noch keine integrativen Waldorfkindergärten gab.

Begonnen wurde damals mit zwei Gruppen, wobei eine Gruppe integrativ arbeitete. Auf einem großen Wiesengelände am Waldrand von Gerresheim wurden die ersten Räumlichkeiten in Holzbaracken eingerichtet. Eltern und Kindergärtnerinnen schafften in vielen gemeinsamen Arbeitsstunden aus der improvisierten Situation eine gemütliche Umgebung.

1984 eröffnete auf demselben Gelände der Heinrich-Zschokke-Haus Verein eine Tagespflegestätte für dement kranke Menschen. Die beiden Vereine schlossen sich zusammen, um einen gemeinsamen Begegnungsraum und Lebensraum zwischen Kindern und alten Menschen zu schaffen.

1994 konnte der Neubau des Kindergartens auf demselben Gelände bezogen werden. Das neue Kindergartenhaus wurde großzügig gestaltet mit einem Saal, 3 Gruppenräumen und 2 Therapieräumen. Um den Kindergarten wurde ein schöner Garten angelegt.

Im Jahr 2000 konnte, wie ursprünglich geplant, jede Tagesstätten Gruppe in eine integrative Gruppe umgewandelt werden. Seitdem gibt es 3 integrative Tagesstättengruppen mit je 15 Kindern, die von den Kindergärtnerinnen und den Therapeutinnen betreut werden.